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Karlsruhe Institut für Technologie

Institut für Bio- und Lebensmitteltechnik

Teilinstitut IV: Molekulare Aufarbeitung von Bioprodukten

Fritz-Haber-Weg 2

76131 Karlsruhe

Tel: +49 721 608 42557
Fax: +49 721 608 46240

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Bioprinting und Labor Prototyping

3D Druck

Bei der Entwicklung und Optimierung von Prozessen und Prozessschritten ist es wichtig schnell und einfach neue Ideen um- und einsetzen zu können. Hierfür können Rapid Prototyping Techniken eingesetzt werden, die es erlauben, vom Entwurf bis zum einsatzbereiten Prototypen in wenigen Stunden zu gelangen. In der Arbeitsgruppe Hubbuch stehen hierfür verschiedene 3D Drucker (FDM und Stereolithography) zur Verfügung. Diese eröffnen eine neue Dimension in der Hochdurchsatz-Prozessentwicklung.

Darüber hinaus ist ein sogenannter 3D-Bioscaffolder im Einsatz, der es ermöglicht sowohl hochviskose Materialien als auch Biomoleküle auf technische Oberflächen zu drucken.


3D Druck für Labor Prototyping

 Tip2World Interface

Viele Optimierungen und Neuentwicklungen von Prozessschritten beruhen auf der Verknüpfung von Geräten, Teilen oder ganzen Systemen. Diese neu geschaffenen Verbindungen lassen sich häufig nur mit innovativen Ideen und Konzepten überbrücken. Die konservative Herangehensweise in der Herstellung ist oft in der Prozessentwicklung und -optimierung zu kostenintensiv oder langwierig. Der 3D Druck ermöglicht ein schnelles Prototyping und auch die Herstellung von komplexen Teilen, die mit herkömmlichen Methoden nicht zu fertigen sind. 


Bioprinting

Bioprinting

Beim Aufbau von biokompatiblen Strukturen kommen zu meist sogenannte Biotinten zum Einsatz. Diese Biotinten bestehen aus Hydrogelen die eine künstliche physiologische Umgebung schaffen. Dies ermöglicht die Kombination der Hydrogele mit sensiblem biologischem Material.

Im Bereich des Bioprinting können die Standard Rapid Prototyping Techniken überwiegend nicht eingesetzt werden. Am Institut kommt für Bioprinting Anwendungen ein pneumatischer Bioscaffolder zum Einsatz. So sollen neue Wege im Bereich des HTPD erschlossen werden.